Gesund

in der Region

Bei einer Krankheit musst Du umschulen:

Vom Opfer zum Aktivisten!

Jede Krankheit ist nur so erschreckend, wie man von ihr denkt.

Nimm die Krankheit zur Kenntnis, aber unterwerfe Dich ihr nicht.

 

Das alles sind Lebensweisheiten des Amberger Arztes Dr. Ebo Rau, die nicht von ungefähr kommen. Er wurde von einem Tag auf den anderen vom Arzt zum hilfesuchenden Patienten. Diagnose: fortgeschrittener Bauchspeicheldrüsenkopfkrebs – Überlebenschance 2 %. Aber Ebo Rau hat den Krebs besiegt und ist heute überzeugt: Jeder von uns kann etwas zu seiner Gesundung beitragen :

 

Mit dem Geist den Körper heilen!

 

 

Als ihm seine Praxis-Mitarbeiterin an diesem unvergessenen Tag die Unterlagen in die Hand gibt und er einen Blick auf die Werte wirft, sagt Dr. Ebo Rau: „Da muss aber schnellstens was getan werden!“ Die Mitarbeiterin schaut ihn an und meint leise:„ Das sind Sie, das ist Ihr Befund.“

 

Obwohl das alles schon lange zurückliegt, wird Ebo Rau diesen Moment nie vergessen. Den ersten Schock, das Karussell im Kopf, das sich zu drehen beginnt und das Gefühl der Hilflosigkeit. Dieses Gefühl lässt Ebo Rau aber nicht lange gewähren und wird aktiv. Ebo Rau beschäftigte sich schon vorher immer auch mit „alternativen“ Heilmethoden, auch wenn er selbst diesen Begriff überhaupt nicht mag. Er war schon immer überzeugt, dass man die begrenzten Möglichkeiten der Schulmedizin mit anderen Heilmethoden unterstützen und begleiten kann, wenn auch nicht ersetzen.

 

„Die behandelnden Kollegen sagten mir zunächst, dass mein Krebs wohl nicht mehr operiert werden könne und dass man es mit Bestrahlung und Chemotherapie versuchen würde. Einer meiner Leitsprüche schon damals: `Akzeptiere die Diagnose aber nicht die Prognose`. Und so versuchte ich sofort, unterstützend zu den wenigen medizinischen Möglichkeiten, mich selbst zu aktivieren, eigene Heilaktivitäten zu wecken.“

 

Wie kann man sich das vorstellen?

 

„Wichtig war zunächst das Annehmen, das Akzeptieren meiner sehr bescheidenen Diagnose. Wichtig ist auch, seinem körpereigenen System zu vertrauen. Und wer geheilt werden möchte, sollte bestehende Konflikte, die ‚vom Heilweg ablenken‘ zunächst lösen. Mein größter Konflikt war nach dieser Diagnose gleichzeitig das, was ich am meisten liebte: mein Arztberuf. Das, was bisher mein Lebensinhalt war, überforderte mich andererseits. Die riesige Allgemeinpraxis und mein Problem, jedem helfen zu wollen, nicht Nein sagen können, viel zu viel Verantwortung auf mich nehmen. Fest entschlossen, meinen Weg zu gehen, löste ich diesen größten Konflikt bereits am zweiten Tag nach der Krebsdiagnose, indem ich meinem Partner und Freund mitteilte, dass ich diese Praxis auch bei vollständiger Heilung (was damals unwahrscheinlich war), nicht mehr weiterführen werde. Ich spürte hier schon intuitiv, dass ich dann eine neue Berufung – Lebensaufgabe – bekommen werde. Um eins zu werden mit meinem tiefsten Inneren, führte ich in der ersten Nacht meiner Erkrankung ein tiefgehendes inneres Gespräch mit meiner Seele und fragte: „Warum willst du mich verlassen?“. Sie antwortete: „Ebo, egal, was passiert, du musst wissen, dass alles im Leben seinen Sinn hat und dann musst Du noch wissen, dass ich – deine Seele, deine Lichtenergie – unsterblich bin. Tue jetzt alles, was für deine Seele und deinen Körper sinnvoll ist und überlasse alles, was du nicht ändern und bestimmen kannst, den ‚Höheren Mächten‘.  Dieses Gespräch mit meiner Seele nahm mir jede Angst vor dem Tod.“

 

Die Geschichte von Ebo Rau mag streckenweise sehr spirituell klingen, aber es ist letztlich die Geschichte einer Heilung, die damals wohl keiner für möglich gehalten hätte.

 

Ab diesem Moment lebte ich immer bewusster, änderte meine Lebenseinstellung und meine Verhaltensweisen. Mich heilen war ab sofort meine Berufung. Und ab dem zweiten Tag nach Diagnosestellung begann ich auch, ein Tagebuch zu schreiben, um meiner Frau, meinen drei Kindern und manchen Freunden und Patienten ein Andenken von mir zu hinterlassen. Rückblickend bin ich überzeugt, dass dieses Tagebuchschreiben vor allem für mich persönlich wichtig war, um die stetig im Kopf kreisenden Gedanken zu beruhigen. Dann bekam ich von Freunden unter anderem die für mich richtigen ‚Heilbücher‘ geschenkt. ‚Leben! Ich hatte Krebs und wurde gesund‘ von Eva-Maria Sanders gab mir den Heilimpuls und die Hoffnung, dass zu jeder Zeit bei noch so aussichtsloser Erkrankung ein Stillstand der Erkrankung für Jahrzehnte, ja sogar vollständige Heilung eintreten kann. Man nennt dies Spontanremission bzw. Spontanheilung. Früher hieß es Wunderheilung. Für mich bedeutete es ‚der Heilimpuls Hoffnung‘. Aber am wichtigsten wurde für mich das Buch ‚Wieder gesund werden‘, in dem der Bestseller-Autor Carl Simonton beschreibt, wie man durch gezielte Bildervorstellung, genannt „Visualisation“, seine Erkrankung positiv beeinflussen kann. Ich wusste, dass Muhammad Ali, der ja 1999 zum Sportler des Jahrhunderts gewählt wurde, bevor er in den Ring stieg, immer und immer wieder zu sich selbst sagte: ‚Ich bin der Größte!‘ Ich hatte auch gehört, dass Spitzensportler wie Boris Becker oder Tiger Woods Visualisation anwenden um zu siegen. Aber ich musste zu meiner Schande gestehen, dass ich in 30-jähriger Arzttätigkeit mit über 1.000 Krebspatienten noch nie von der Heilmethode „Visualisation“ gehört hatte. Doch genau diese Möglichkeit überzeugte mich irgendwie und ich trainierte meine Gedanken tagtäglich auf meine eigene Vorstellung: Die Krebszellen waren die schwarzen und die Abwehrkörper die weißen Ritter. Und bei dieser Bildervorstellung siegten natürlich die weißen Ritter, mein Immunsystem! Die Chemotherapie war der Meister Proper, welcher meinen Körper von den Krebszellen reinigte. Und die Bestrahlung war eine Lasershow, welche meinen harten Tumor zerstückelte. Ich unterstützte so also die schulmedizinische Behandlung durch meine ureigene Bildervorstellung einer Heilung! Wichtige Heilfaktoren wurden auch ‚Bewusste Atemübungen‘, die ich z. B. nach jeder Bestrahlung im Botanischen Garten zur Freude von mir und einigen Zuschauern gemacht habe. Jeder kann ohne Vorbildung bewusste Atemheilübungen machen.“

 

(Zu finden auf der CD „Bewusste Gesundung“ in einem von insgesamt 6 immerwährenden Kalendarien mit Heilübungen, täglichen Anregungen und Affirmationen, eines der Benefizprojekte von Dr. Ebo Rau, deren Erlöse an die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr sowie an die Ebo Rau Stiftung gehen.)

„Dann habe ich mir auch noch vorgestellt, dass ich tatsächlich nach 4 Monaten 6 Liter Abführgetränk trinken darf und heilend operiert werden kann. Weiterhin stellte ich mir mit meinem Inneren Auge vor, dass ich irgendwann ganz gesund eine Weltreise machen darf und mit 72 Jahren am Strand von Teneriffa sein kann. Die Heilimpulse wurden mit jedem Tag stärker und ausgeprägter. Zuversicht, Hoffnung, Urvertrauen und Glaube wurden immer wichtiger. Manche Ärzte nennen den festen Glauben des Patienten an eine Behandlungsmethode verächtlich ‚Placeboeffekt‘. Für Kranke bedeutet es bis zu 30% Erfolg!“ erklärt Dr. Rau. Seine Geschichte ist der beste Beweis dafür. Zum Erstaunen der Fachleute konnte Dr. Rau nach Strahlen- und Chemotherapie 4 Monate nach Diagnosestellung doch noch heilend operiert werden.

 

Heute ist er überzeugt, dass wir Menschen mit unseren geistigen Kräften unseren Körper mit heilen können und absolviert immer noch jeden Morgen, lange nach seiner Heilung sein „Gesunderhaltungsprogramm“. „Ich mache dann z. B. 20 verbundene Atemzüge, lese eine Tagesaffirmation aus meinem Kalendarium, hinzu kommen ein Begrüßungslächeln im Spiegel und meine Lieblings-Yoga- und Qigong-Übungen zusammen mit anderen ‚geistigen Heilmitteln‘. Das ganze Programm dauert nur einen Bruchteil meiner gesamten Tageszeit, ca. 15 Minuten. Betroffene können alles tun, was Ihnen wohltut, ohne anderen zu schaden. Und alles, was sie nicht ändern können, sollen sie den ‚Höheren Mächten‘ überlassen, auch die Ängste.“

 

Aus seinem zweiten Leben hat Dr. Ebo Rau viel gemacht: Seine Erfahrungen und Anregungen zu Heilmethoden hat er u.a. in Kalendarien herausgebracht, seine DVD „Heilkraft in Dir“ ist sein persönliches Plädoyer für eine ganzheitliche Behandlung, er wurde  Vorsitzender der Biokrebsgesellschaft Heidelberg, hat intensiv ein Waisenkinder-Projekt in Südafrika unterstützt ......ja und auch seinen Traum, mit 72 Jahren in Teneriffa am Strand zu liegen, machte er wahr. Und einen Satz möchte er jedem erkrankten Menschen mit auf den Weg geben: „Wie man erfrischt nach einem Schlaf aufstehen kann, so kann man auch aus einer Krankheit erwachen.“

 

Alle Kalendarien von Dr. Ebo Rau sowie weitere Informationen zu begleitenden Heilmethoden unter www.eborau.de

 

Titelfoto: Random House Susanne Krauss

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