Gesund

in der Region

Das große Herz für Tiere verbindet

Weltweit werden Aktionen gestartet und Petitionen unterschrieben. Und jetzt bekommt ein regionaler Verein im Kampf für „vom Rest der Welt vergessene Hunde im Iran“ prominente Unterstützung

Der ARD-Weltspiegel, die FAZ und viele andere Medien haben in den letzten Monaten über Zustände im Iran berichtet, die wir uns hier nur schwer vorstellen können. Hunde gelten dort als unrein und werden deshalb ‚radikal vernichtet‘. Dabei ist es egal, ob sie einen Besitzer haben oder nicht. „Immer wieder erreichen uns Berichte, wonach Hunde aus Familien einfach abgeholt und ‚entsorgt‘ wurden“, erzählt uns Dr. Azin Spießl, die zusammen mit Ihrem Mann Prof. Dr. Spießl und Dr. Astrid Patzak, Tierärztin in Sinzing bei Regensburg, 2017 den Verein ‚Kleine und große Zamperl in Not‘ gegründet hat und sich seitdem intensiv um Hunde auch im Iran kümmert.

 

„Was kann man von hier aus unternehmen, was kann man ausrichten?“, fragen wir Prof. Dr. Spießl. „Der Verein sorgt zum Beispiel dafür, dass herrenlose Tiere zunächst in Sicherheit kommen. Dazu wurden mit Spendenunterstützung versteckte Gehege außerhalb der Stadt eingerichtet. Wir haben Mitarbeiter im Iran, die das ehrenamtlich vor Ort organisieren und dabei teilweise ihre eigene Sicherheit und Freiheit aufs Spiel setzen!“

 

Die Sinzinger Tierärztin Dr. Patzak beschreibt mit feuchten Augen, mit welcher Brutalität die Hunde inzwischen verfolgt und getötet werden (z.B. Säure ins Herz spritzen, zu Tode prügeln oder lebendig ins Feuer werfen). „Ich kann das nicht so einfach geschehen lassen. Wir tun, was wir von hier aus tun können und unterstützen die Tierschützer vor Ort, wo es geht.“

Dr. Patzak hat in den vergangenen Jahren unzähligen Hunden ein neues besseres Zuhause besorgt und weiß, was aus einem Straßenhund in liebevollen Händen werden kann. „Ich habe manchmal das Gefühl, die Hunde wissen, was sie für ein Glück haben und sind unglaublich dankbar!“

 

 

Sehr erfreulich ist, dass der regionale Verein und andere Tierschützer seit kurzem prominente Unterstützung haben: Brigitte Bardot. Es gibt kaum einen anderen französischen Filmstar, über den so viel geschrieben wurde, als über das Sex-Symbol der 60er-Jahre. Eines der Bücher heißt: ‚Das Rätsel Brigitte Bardot‘. Zu Recht. Denn Brigitte Bardot, die im September 2019 ihren 85. Geburtstag feierte, blickt auf ein Leben von Extremen zurück. Auf dem Höhepunkt ihres Ruhms hat die einst blonde Schönheit nach über 45 Filmen ihre Karriere abgebrochen mit der Begründung: In dieser Zeit sei ihr Leben sinnlos und oberflächlich gewesen. Zu lesen in ihrer 2018 veröffentlichten Biografie ‚Tränen des Kampfes‘. Damals war Bardot noch keine Vierzig.

 

 

„Früher lag mir die Welt zu Füßen, weil ich schön, berühmt und begehrt war, und heute störe ich nur noch“, erklärt Brigitte Bardot in ‚Tränen des Kampfes‘, ihrer 2018 erschienenen Biografie.

 

 

 

 

Ihr Abschied war radikal und endgültig. Mit derselben Kompromisslosigkeit widmet sie sich seitdem dem Kampf gegen Robbenjagd, Tierversuche, grausame Schlachtmethoden und kämpft mit ihrer 1986 gegründeten Tierschutzorganisation ‚Fondation Brigitte Bardot – FBB‘ mit Sitz in Paris nun quasi Seite an Seite mit unserem regionalen Verein ‚Kleine und große Zamperl in Not‘ gegen die Zustände im Iran.

 

 

 

Nachdem die Schauspielerin auf die elende Situation der Hunde dort aufmerksam geworden war, startete sie zum Beispiel eine Petition und bittet alle Menschen weltweit, an die iranischen Botschaften in ihrem Land zu schreiben und sich zu diesem unmenschlichen Akt zu äußern.

 

 

Dr. Azin Spießl: „Unser Verein leistet Aufklärungsarbeit im Iran und die Stimmen von Menschen, die gegen Tierquälerei sind, werden von Tag zu Tag lauter! Tausende von Tierschützern sind vor wenigen Wochen in Teheran auf die Straße gegangen und haben gegen die Zustände protestiert.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie möchten mithelfen?

 

Das geht am Einfachsten mit Spenden,

egal in welcher Höhe.

 

IBAN:DE 14 7436 2663 0000 41 9320

BIC: GENODEF1ERG

 

Jeder Euro wird gebraucht, um die Hunde in Sicherheit zu bringen, zu betreuen und um ein neues Zuhause zu finden. Wenn Sie sowieso einen vierbeinigen Kumpel suchen, dann schauen Sie doch mal rein!

 

Alle Infos auf www.zamperl-in-not.de

 

Hier finden Sie auch einige Vorher/Nachher- Bilder, die eindrucksvoll zeigen, das aus verfolgten Straßenhunden geliebte Familienmitglieder werden können.

 

 

 

 

Titelfoto: Random House Susanne Krauss

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