
TV-Publikumsliebling und sehr erfolgreiche Autorin. Ihre Bücher zur Familie Bundschuh wurden allesamt mit ihr, Axel Milberg und anderen für das ZDF verfilmt. Alles, was sie macht, geschieht mit vollem Engagement und ganzem Herzen, und das gilt ganz sicher auch für sie als leidenschaftliche Tierschützerin.
„Tiere können Gedanken lesen, Tiere machen glücklich. Ohne Tiere könnte ich nicht leben – ohne Hunde schon gar nicht….“
…. ist Andrea Sawatzki überzeugt. Wie kam sie ausgerechnet auf die rumänischen Straßenhunde? „Ich konnte Tierleid noch nie ertragen. Diese bedingungslose Liebe, die Hunde uns schenken, ist durch nichts zu ersetzen. Als ich von der Situation in Rumänien hörte, von den Tötungsstationen und der Grausamkeit auf den Straßen, konnte ich nicht wegsehen. Ein Hund, der von dort kommt, hat eine ganz besondere Seele. Sie wissen, was Rettung bedeutet.“

Wie traurig muss ihr Geburtstag im Februar gewesen sein, als kurz vorher einer ihrer eigenen Hunde, allesamt aus dem Tierschutz, starb. Andrea Sawatzki ist keine der großen Worte. Sie macht was. So besuchte sie mit einem Film-Team des WDR eine bei Tierschützern besonders berüchtigte Tötungsstation nahe Bukarest, Grundlage für einen TV-Beitrag, weil sie ganz bewusst ihre Bekanntheit nutzt, um möglichst viele Menschen auf dieses Tierleid aufmerksam zu machen und sie zu ermutigen, auch etwas aktiv dagegen zu tun.
Wieder nimmt sie Bilder im Kopf mit nach Hause, die sie ein Leben lang nicht vergessen wird. Auch einige Hunde reisen mit ihr zurück nach Deutschland in ein zweites, wohlbehütetes Leben. Gleich ins Herz geschlossen hat sie einen ca. zehn Jahre alten Rüden, Teddy, auf einem Auge blind, der besonders unter den schlimmen Bedingungen litt. Hätte er nach vielen leidvollen Jahren noch an ein solches Happy End geglaubt? Mithilfe der Gnadenhöfe von Gut Aiderbichl wird dieses Glück diesmal sogar ein paar mehr Vierbeinern zuteil. Unvorstellbar, dieses Gefühl, Hunde auswählen und andere ihrem Schicksal überlassen zu müssen. Diejenigen, die nicht das große Los ziehen und von anderen Tierschutzorganisationen aus ihrem Albtraum befreit werden, sind dem sicheren Tod geweiht.

Man kann nicht die Welt retten, aber jeder lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Jeder von uns kann über einen der vielen Tierschutzvereine diesen Hunden ein neues Leben geben. Sie zeigen Dankbarkeit und sind zuverlässige Partner in Familien oder für Menschen, die sich einsam fühlen. Andrea Sawatzki tut alles ihr Mögliche, und konnte so schon sehr viel Tierleid beenden. Aber woher nimmt sie diese Energie, zusätzlich zur „Vollbeschäftigung“ als Schauspielerin und erfolgreiche Buchautorin? Woher kommt diese Motivation?
Andrea Sawatzki: „Meine große Tierliebe rührt aus den Erfahrungen, die ich gemacht habe in meinem Leben“, erklärt sie im WDR. „Ich habe sehr früh erfahren müssen, schon als sehr kleines Kind, dass auf die Menschen vielleicht nicht so großer Verlass ist. Tiere haben mir in den schlimmsten Lebensphasen immer geholfen. Ich glaube, Tiere können das verstehen, was viele Menschen zu verstehen nicht imstande sind. Tiere können Gedanken lesen, Tiere machen einen glücklich. Ohne Tiere könnte ich nicht leben – ohne Hunde schon gar nicht.“ Für sie ist klar: „Es geht nicht nur um das Schicksal einzelner Hunde, sondern um ein grundsätzliches Umdenken im Umgang mit Tieren, insbesondere in Ländern, in denen Straßenhunde als Problem angesehen werden.

Wenn ich sehe, wie ein verängstigter Straßenhund bei uns zum ersten Mal Vertrauen fasst – das sind die Momente, die mich wirklich glücklich machen“, sagt Andrea Sawatzki. Und immer wieder betont sie:






