Sind Sie ständig erschöpft, gereizt, leiden an Schlafproblemen oder nehmen zu, obwohl Sie eigentlich nicht mehr essen als sonst? Dann könnte es sein, dass Ihr „Stresshormon“ Cortisol aus dem Takt geraten ist. Probieren Sie mal:

Mit wie vielen Vorurteilen unser „Stresshormon“ Cortisol behaftet ist, merkt man sehr gut in den sozialen Medien. Da muss es jetzt zur Frühlings-Diät als Verursacher von Bauchfett herhalten, oder ist auch an Burn Out schuld! … sagen zumindest einige selbsternannte Schlaumeier, fördern so aber ein Feindbild, das Cortisol eigentlich nicht verdient hat, denn es ist ein wichtiger Taktgeber, den man nicht immer unbedingt senken, „detoxen“ muss. Aber was macht – und was kann Cortisol wirklich? Man sollte vielleicht auch hierzu jemanden fragen, der sich wirklich auskennt. Wir haben gleich zwei Fachleute gefunden.
„Mit Dauerstress geht nicht selten eine ungesunde Ernährung – Stichwort Fast Food – sowie Bewegungsmangel einher. Mit einfachen Empfehlungen aus unserem Buch, zum Beispiel zu Obst, Gemüse, gesunden Fetten und Vitaminen, können Essgewohnheiten leicht angepasst werden. Auch wie man mehr Bewegung in den Alltag einbaut, erfährt man, weil wegen Alltagsstress oft keine Zeit für etwas körperlichen Ausgleich bleibt, aber genau diese negativen Faktoren können den wichtigen Botenstoff Cortisol aus dem Takt bringen!“, erfahren wir von Svea Golinske. Wissenschaftsjournalistin, seit vielen Jahren spezialisiert auf Gesundheit, Prävention, Ernährung und psychische Belastungsfaktoren..

„Und dann wird Cortisol auch zum ‚Bösen Buben‘, weil es vielleicht für Unwohlsein sorgt, aber sicher auch Krankheiten fördern kann“, fügt Dr. med. Peter Heilmeyer, Facharzt für Innere Medizin und Physikalische und Reha-Medizin an. Auch er kennt sich mit dem Thema wirklich aus. Schon während seines Studiums an der Uni Freiburg beschäftigte er sich intensiv mit hormonellen Stoffwechselprozessen. Seit vielen Jahren gilt sein besonderes Interesse der Rolle von Stress, Ernährung und Bewegung im Rahmen der Reha-Medizin und Vorbeugung. „Es gibt zum Beispiel eine enge Beziehung zwischen Cortisol, Insulin und Diabetes. Anhaltender Stress kann etwa eine Insulinresistenz fördern! Selbst bei Kindern und Jugendlichen gerät in unserer Zeit die wichtige Cortisol-Balance oft schon durch allgegenwärtige digitale Reizüberflutung und zu hohen Leistungsdruck in eine Schieflage!“, so der Mediziner.
Die Frage aller Fragen: Wie kann man vorbeugen oder wie die Balance wieder herstellen?
„Einmal mit den Zusammenhängen etwas näher beschäftigt, merkt man sehr schnell, wie leicht man schon frühzeitig einer Cortisol-Schieflage entgegenwirken und so auch die damit einhergehenden Probleme verhindern kann. Unser Buch ‚Der Cortisol-Code‘ soll eine fachlich fundierte Hilfestellung sein“, erklärt Svea Golinske. „Ratschläge, die gut in den Alltag integriert werden können, zu einer gezielten Ernährung, zu gesünderen Schlafgewohnheiten oder zu mehr Bewegung – alles leicht umsetzbar.“
Achtsamkeit sich selbst gegenüber! Das führt letztlich zu mehr Lebensqualität, mehr Stabilität, mehr Energie, besserem Schlaf und weniger Cortisol. Ganz ohne Stress und Detox.

Svea Golinske
Dr. med. Peter Heilmeyer
Der Cortisol-Code
In 30 Tagen das Stresshormon ins Gleichgewicht bringen – für erholsamen Schlaf, Gewichtskontrolle und langfristige Gesundheit. „Cortisol-Reset“ durch Ernährung, Supplements, einfache Routinen u.v.m.
ISBN-978-3-86374-781-7








