
Er war einer der bekanntesten Medizin-Journalisten und hat sich ein Leben lang mit den Kräften aus der Natur beschäftigt. Es gibt wohl niemanden, der so viele althergebrachte Hausmittel mit erstaunlicher Wirkung neu erforscht hat. Mit seinen Büchern sorgte er dafür, dass wertvolles Wissen nicht verloren geht.
Wenn’s hilft …, sagen manche Schulmediziner mit einem Lächeln, wenn man sie zu alten Heilmethoden aus der Natur befragt. Aber genau das war sein Leben. Prof. Hademar Bankhofer konnte in seinen Büchern und Veröffentlichungen in Zeitschriften und Magazinen komplexe Zusammenhänge unseres Körpers auf unkomplizierte und oft unterhaltsame Art erklären. So wurde er gern gesehener Gast in Talkshows und TV- sowie Rundfunk-Sendungen. Dabei hatte er immer wieder auch recht kuriose Gesundheitstipps auf Lager, von denen er aber hundertprozentig überzeugt war und deren Wirkung er oft auch wissenschaftlich erklären konnte.
Natur gegen Schlafstörungen – Rotwein gegen Mundgeruch
„Statt Tabletten, die nicht selten im Lauf der Anwendung immer stärker werden müssen, kann man gerade die ersten auftretenden Schlafstörungen zum Beispiel mit einer Tasse Hibiskusblütentee bekämpfen.
Auch Tannennadeln, 2 Minuten mit kochendem Wasser überbrühen und mit Honig süßen, können – langsam vor dem Zubettgehen getrunken – wohltuend und schlaffördernd sein“, war Hademar Bankhofer überzeugt. „Schon vor langer Zeit haben Studien an der Uni Düsseldorf ergeben, dass auch der Einsatz von Melissentee gezielt die erste Stufe der Schlafstörungen bekämpft.“
Die Bayern werden ihm ewig danken:
BIER gegen Haarausfall
Leider meinte der Herr Professor die äußerliche Anwendung: „Regelmäßige Haarwäsche mit Bier kräftigt den Haarwuchs bei vielen Menschen. Ein Glas Bier einschenken, die Haare mit lauwarmem Wasser spülen, dann die Hälfte von ‚der Halben‘ in die Kopfhaut einmassieren und 15 Minuten einwirken lassen. Das Ganze wiederholen, aber nun das Bier über Nacht einwirken lassen“, so der Naturfachmann. Vielleicht geben Sie ihrem Partner vor dem Zubettgehen noch eine Halbe Bier aus, damit der Geruch leichter ertragen wird.
Eine Zwiebel riecht nicht angenehmer, soll aber laut uraltem überliefertem Wissen auch ein beliebtes Haarpflegemittel gewesen sein, was laut Prof. Bankhofer auf den Schwefelgehalt zurückzuführen ist. „Der Organismus braucht Schwefel zum Aufbau der Haarsub-stanz. Mit ihr kann man zwar abgestorbene Haarwurzeln nicht mehr reaktivieren, aber das vorhandene Haar wird gestärkt und gefestigt“, wusste er. Die Kopfhaut mit der halb durchgeschnittenen Zwiebel einreiben, 15 Minuten einwirken lassen und danach – zum Glück für die direkte Umgebung – mit einem milden Shampoo auswaschen.
„Manche werden schmunzeln“, schreibt Bankhofer in einem seiner Bücher. „Aber mitunter werden Sie staunen, wenn der ein oder andere Ratschlag hilft!“
Mit einer Bananenschale Warzen loswerden, mit Wirsing, Wacholder und Cognac verschwinden Zahnschmerzen und Äpfel, Kaffeebohnen und Rotwein helfen gegen Mundgeruch. Kopfsalat, Schwarztee und Aloe vera helfen gegen Sonnenbrand und die Erdbeere ist ‚Medizin aus dem Obstgarten‘ und kann bei sensiblen Menschen als natürliches Schmerzmittel bei Kopfschmerzen, Migräne, Rheuma und Gicht helfen! 10 frische Erdbeeren können Kopfschmerzen vertreiben. „Die Erdbeere enthält eine natürliche Substanz mit Namen Methylsalicylsäure, die tatsächlich mit dem Inhaltsstoff des Aspirins verwandt ist,“ so Hademar Bankhofer in seinem Buch ‚Fit durchs Jahr‘.
Einer seiner Tipps war besonders einfach, aber doch nachvollziehbar: Tanzen Sie, so oft es geht. Besonders wirksam gegen kalte Füße Foxtrott und Wiener Walzer. Möge er möglichst oft auf seiner Wolke tanzen.

GEWINNEN SIE
eines von 5 Exemplaren
„Fit durchs Jahr“
von Prof. Hademar Bankhofer
ISBN: 978-3-8094-4737-5
Bassermann







