
Ein Leitsatz der Malteser:
Gerechtigkeit ist, jedem Menschen
die gleichen Chancen zu geben
Jeder hat ein Recht auf Bildung, selbstverständlich. Aber der Beginn des neuen Schuljahres, normaler Alltag für die meisten von uns, bedeutet für Familien mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit geistiger, körperlicher oder (drohender) seelischer Behinderung eine große Herausforderung.
Manche Kinder und Jugendliche brauchen beim Kindergarten- oder Schulbesuch wegen ihres Handicaps zusätzliche Hilfe durch eine Begleitperson. Auch hier – wie in vielen anderen schwierigen Situationen des Lebens – sind die Malteser ein zuverlässiger Partner. Ausgebildete Schulbegleiter unterstützen durch ihren Kindergarten- und Schulbegleitdienst. Kindern und Jugendlichen mit körperlichen Einschränkungen, zum Beispiel mit Autismus, ADHS oder sonderpädagogischem Förderbedarf, soll mit zuverlässigen „Lotsen durch den Alltag“ Sicherheit vermittelt werden. „Das beginnt oft schon vor dem Unterricht“, erzählt Linda Babenko, die Leiterin der Fachabteilung bei den Maltesern in Cham. „Man hilft beim Auspacken der Schulsachen, bei der Orientierung im Gebäude, gibt Hilfestellung während des Unterrichts, hilft bei Konzentrationsschwäche und strukturiert die Aufgabenstellung so, dass sie beeinträchtigte Schüler meistern können.“
Schulbegleiter haben also viel zu tun. Auch das „Akzeptiert werden trotz Behinderung“ ist ein wichtiger Punkt, bei dem das geschulte Fachpersonal der Malteser hilfreich zur Seite steht. „Die Kolleginnen und Kollegen begleiten mit in die Pause und schlichten schon auch mal Streitigkeiten“, so Linda Babenko. „Bestens geschult und mit viel Engagement helfen unsere Leute ein bisschen wie ein Kumpel an der Seite der hilfsbedürftigen jungen Leute. In individuellen Situationen muss man auch mal ganz gezielt eingreifen. Zum Beispiel bei Reizüberflutung oder emotionaler Überforderung (etwa bei Autismus). Auch Hilfe bei Grundpflege und Mobilität kann nötig sein, bei Toilettengängen, beim Umziehen für den Sportunterricht oder bei der Fortbewegung im Schulhaus.“
Hinter all diesen Bemühungen steht aber das Wichtigste: Hilfe zur Selbstständigkeit. Das oberste Ziel ist es, dem Schüler Strategien an die Hand zu geben, mit denen sie langfristig ohne Hilfe auskommen.

Kein Zweifel. Die Kinder in geschulte und sichere Hände geben zu können bedeutet für berufstätige Eltern eine ganz wertvolle Entlastung. Aber welche finanzielle Unterstützung bekommt man, und von wem? Diese Fragen sollte man am besten denjenigen stellen, die sich damit auskennen.
Linda Babenko ist bei den Maltesern in Cham gerne persönlich für Ihre Fragen da. Mit so einem Fachgespräch spart man letztlich viel Zeit, von der Antragstellung bis zur Entscheidung der staatlichen Kostenübernahme.
Schulbegleitdienst in Cham
Ansprechpartner:
Linda Babenko
Leitung Schulbegleitdienst







