Gelassenheit beginnt im Kopf, sagen Fachleute.
Also, wenn alles mal wieder zu stressig ist – einfach abschalten!

Mit diesem Ausspruch liegen wir Bayern gar nicht mal so falsch. Man kann und sollte sich engagieren im Leben, für Dinge, die einem wichtig sind und die man zum Positiven hin verändern kann. Aber es gibt auch genügend Dinge, die kann man einfach nicht ändern. Sich dann darüber aufzuregen, sich davon stressen zu lassen, ist einfach nur verschwendete Lebensenergie.
Die meisten gestressten Menschen glauben, dass ihr Stress durch ihre Lebensumgebung, durch die Außenwelt ausgelöst wird, und versuchen das zu ändern. Dies ist aber der falsche Weg, meinen übereinstimmend viele Psychotherapeuten, Lebensberater oder Coaches. Gelassenheit beginnt im Kopf, meint auch Thomas Hohensee, Coach und Autor des gleichnamigen Buches. Auch Stressgedanken beginnen dort. Man glaubt, das äußere Geschehen sei übermächtig und man hält sich für hilflos. Genau solche Gedanken führen dann zu solch ungesundem Stress.
Mehr Achtsamkeit sich selbst gegenüber
Gelassenheit kann man trainieren, meint Thomas Hohensee. Hierzu braucht es erst einmal mehr Achtsamkeit sich selbst gegenüber. Zeit nehmen, in sich gehen und erkennen: Das, was man da als Stress empfindet, sind eigentlich nur Gefühle und eigene Gedanken. Die kommen und verschwinden auch wieder, sind also kein Grund, sich aufzuregen. Diese „Stressgedanken“ sollte man infrage stellen: Hilft mir diese Einstellung, diese Denkweise, oder bremst sie mich und macht mich unsicher und … gestresst?
Man sollte sich wieder besinnen auf die wesentlichen Dinge in dem kleinen eigenen Universum, auf das, was man liebt und was das Leben lebenswert macht. Man hat nur dieses eine Leben auf dieser Welt und deshalb zu wenig Zeit, sich von Unwichtigem stressen zu lassen. Denken wir an das Wesentliche, das, was für jeden Einzelnen von uns wirklich wichtig ist, und schon haben diese Stressgedanken an Wichtigkeit verloren und mit der Zeit verschwinden sie, weil man seine grundsätzliche Einstellung „feinjustiert“ hat.
Reine Entspannungsmethoden helfen meistens nur kurzzeitig, meint Coach und Autor Thomas Hohenseer, weil die Stressgedanken wieder kommen.
Die nötige Gelassenheit kann man trainieren, aber hierfür ist es wichtig – genauso wie bei einem Körpertraining –, dranzubleiben. So lange regelmäßig trainieren, bis man fit ist und sich immer wieder etwas Zeit nehmen für das „in sich gehen“ und spüren, wie unwichtig Stressgedanken eigentlich sind. So kann Ihnen der ungesunde Stress bald „Wurscht sein!“

Unser Buchtipp für alle, die auf der Suche nach Glück und Gelassenheit sind.
ISBN: 978-3-426-87716-6






